Polarwelten
Ein Blick in die Glaskugel zeigt eine durch die Klimakrise überflutete und veränderte Welt, in der Biodiversität und Ökosysteme zunehmend verschwinden. Auch Berlin könnte künftig, ähnlich wie Venedig, von Wasser geprägt sein und neue Wege sowie Brücken benötigen. Vor diesem Hintergrund wird Palladios Entwurf der Rialtobrücke von 1554 neu interpretiert. „Polarwelten“ ist eine räumliche Installation, die mithilfe von Hologrammen die ausgestorbene Fauna der Polarregionen thematisiert und eine dystopische Atmosphäre schafft. Die Gestaltung greift die Primärformen des Betsands auf und entwickelt sie weiter: Dabei enstehen Negativ- und Positiv-Räume: Volumen, die die verlorenen Polarwelten veranschaulichen und Hohlkörper, die den Menschen einen Rückzug in Hitzeschutzräumen ermöglichen.
Projektformat
Fiktiver Entwurf
Potentielle Nutzung
Museale Einrichtung
Projektart
Bauen im Bestand
Planungsjahr
2022
BGF
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Baukosten
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